13. Februar 2020

Winterliches Wetter bis in tiefere Lagen im Vorderen Bayerischen Wald (1-3 cm Schnee in Eggerszell)

Nachdem am gestrigen Mittwoch immer wieder kräftige Schneeschauer hinweg zogen, erreichen die Schneehöhen heute Morgen, 13.02.2020 zwischen 2 cm in Eggerszell (490 m NN) und 15 cm auf den höchsten Gipfellagen des Vorderen Bayerwaldes zwischen Pröller (1049 m) und Hirschenstein (1095 m). Am 624 m hohen Pilgramsberg (1 km von Eggerszell entfernt) liegen aktuell 7-8 cm Schnee.

Die Tiefsttemperatur vergangene Nacht lag an der Wetterstation in Eggerszell bei -0,6 °C. Aktuell sind es bei Sonnenaufgang -0,4 °C in Eggerszell und es herrscht ein schöner Wintermorgen in Eggerszell bei zart verschneiter Landschaft. Hier das Webcambild vom heutigen 13.02.2020 gegen 07:30 Uhr:

Weiter oben in höheren Lagen des Vorderen Bayerwaldes oberhalb 600-700 m Höhe ist es derzeit nach 10 cm Neuschnee (am gestrigen Mittwoch) schön winterlich! Hier ein Bild vom gestrigen Abend, welches starken Schneefall und tief-winterliches Wetter in Maibrunn bei St. Englmar (850 m NN) zeigt:

12. Februar 2020

Nach nächtlichen Schneeschauern und Wintergewittern zumindest vorübergehend winterliches Wetter in Eggerszell


In der vergangenen Nacht brachte ein Wintergewitter und ein Schneeschauer den Winter mit einer dünnen Schneedecke bis in die tiefsten Lagen des Bayerwaldes und Ostbayern zurück. Es fielen dabei je nach Schauer-Zugbahn zwischen 1 und 5 cm Neuschnee im Bayerwald. In Eggerszell (490 m) reichte es bis in die Morgenstunden zumindest für eine 2 cm dünne Schneedecke. Auf den umliegenden Hochlagen liegen aktuell auf 920 m Höhe in St. Englmar 6 cm von der weißen Pracht. Auf den Gipfellagen zwischen 1000 und 1100 m Höhe sind es knapp 10 cm. Zum Vergleich: Vor genau einem Jahr lagen am 12.02.2019 in Eggerszell (490 m) 30 cm Schnee, in St. Englmar-Hinterwies waren es auf 920 m Höhe sogar satte 110 cm Schnee. Heuer sind wir von solchen Schneemengen weit entfernt und es sieht auch mit Blick auf die Aussichten für die nächsten Tage wintertechnisch nicht gut aus, denn besonders am Wochenende steht wieder sehr mildes Wetter für die Jahreszeit in Aussicht mit starkem Tauwetter bis in die höchsten Kammlagen des Bayerwaldes.

Aktuelle Schneehöhen aus dem Bayerwald vom 12.02.2020 / 07:00 Uhr:

Lusen: 110 cm (1350 m NN)
Plöckenstein: 90 cm (1344 m NN)
Neureichenau-Dreisessel: 78 cm (1309 m NN)
Buchwald: 70 cm (1172 m NN)
Großer Arber: 47 cm (1436 m NN)
Mittagsberg: 31 cm (1315 m NN)
Seewand: 30 cm (1343 m NN)
Neureichenau-Duschlberg: 15 cm (880 m NN)
Mauth-Finsterau: 10 cm (1011 m NN)
Sonnen: 10 cm (847 m NN)
Sankt Englmar-Hinterwies: 6 cm (920 m NN)
Viechtach-Bühling: 4 cm (662 m NN)
Zell-Mattenzell: 3 cm (498 m NN)
Grainet-Rehberg: 2 cm (628 m NN)
Saldenburg: 2 cm (456 m NN)
Eggerszell: 2 cm (490 m NN)
 

Nachfolgend das aktuelle Webcambild aus Eggerszell mit Blick nach Süden bei 2 cm Schneehöhe und aktuell -0,6 °C. Man sieht schön, dass auch das Donautal ganz im Hintergrund mit einer weißen Schneedecke überzogen ist:

Und hier noch das aktuelle Webcambild aus Rettenbach bei St. Englmar (720 m NN). Dort am Fuße des 1095 m hohen Hirschenstein (siehe im Hintergrund) liegen aktuell 3-4 cm Schnee:

Deutlich mehr Schnee liegt auf den Bergen des Hinteren Bayerwaldes oberhalb ca.1100-1200 m Höhe mit 50 bis 105 cm. Hier das Webcambild vom Lusen/Lusenschutzhaus (1343 m) bei aktuell ca. 1 Meter Schnee:
https://camdata.sumava.eu/preview/202002/1024/lusen/f202002120650.jpg

10. Februar 2020

Live-Ticker zu Orkantief "Sabine" in Ostbayern

Hier erfahren Sie alles Wichtige über das Orkantief "Sabine", welches Ostbayern am Montag, 10.02.2020 überquert hat:

11.02.2020 / 06:45 Uhr: Fazit zu Orkan "Sabine": Sabine war nach Orkan "Lothar" (26.12.1999) und "Kyrill" (18.01.2007) flächendeckend der dritt-stärkte Winter-Orkan, welcher uns in den letzten mindestens 30 Jahren überquert hat. Mit Ausnahme der Station in Fürstenzell bei Passau, wo gestern extreme 154 km/h gemessen werden konnte, gab es bei Orkan "Lothar" und Orkan "Kyrill" jeweils an allen Stationen höhere Windspitzen als gestern bei "Sabine". In Straubig wehte z.B. "Sabine" gestern maximal 94 km/h schnell, dagegen gab es am 26.12.1999 bei Orkan "Lothar" eine Spitzenböe von 124 km/h und bei "Kyrill" am 18.01.2007 eine 104 km/h Maximalböe. Zudem herrschten bei Orkan "Lothar" und "Kyrill" jeweils länger anhaltender Sturm bzw. Orkan, was gestern bei "Sabine" im Flachland eher weniger zu beobachten war. Der gestrige Orkan kam eher schubweise daher mit kleineren Pausen dazwischen. Der stärkste Orkan seit ostbayernweitem Messbeginn (in den 1940er Jahren) ist und bleibt somit Orkan "Lothar", welcher am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 über Ostbayern hinweg fegte. Bei Orkan "Lothar" waren damals die Waldschäden um einiges höher bzw. kaum zu vergleichen mit dem was "Lothar" im Dezember 1999 verursacht hat. Zu erwähnen ist jedoch, dass besonders auf exponierten Hochlagen zwischen 700 und 1000 m Höhe gestern bei "Sabine" mit Spitzenböen zwischen 120 und 160 km/h teils sehr hohe Windspitzen auftraten, welche nicht einmal bei "Lothar" oder "Kyrill" aufgezeichnet werden konnten. In Fürstenzell bei Passau gab es gestern extreme Orkanböen bis 154 km/h. Zum Vergleich: Lothar brachte dort auf exponierter Lage auf knapp 500 m Höhe maximal "nur" um 120 km/h, sodass "Sabine" durchauch gestern regional auch stärker war als frühere Orkane wie "Lothar" oder "Kyrill". Wenn man die Breite Fläche aber betrachetet, dann war "Sabine" glücklicherweise etwas schwächer als die zwei bisher extremsten Orkane hier in Ostbayern. Lokal brachte "Sabine" trotzdem neue Höchstmarken an Windböen, sodass uns "Sabine" vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird...
Höchste Windgeschwindigkeiten durch Orkan "Sabine" am 10.02.2020:
Großer Arber: 161 km/h
Fürstenzell/Passau: 154 km/h
Sommerberg bei Elisabethszell: 137 km/h
Mühldorf a. Inn: 128 km/h
Weiden: 107 km/h
Regensburg: 106 km/h 
Zwiesel: 106 km/h
Eggerszell: 100 km/h
Straubing: 94 km/h



10.02.2020 / 22:35 Uhr: Auch abends weht der Wind besonders in Hochlagen des Bayerwaldes noch stürmisch mit Böen bis 80 km/h aus West. Insgesamt hat der Wind jetzt am Abend vorübergehend deutlich nachgelassen, allerdings wird dieser im Verlauf der Nacht erneut auffrischen. In der zweiten Nachthälfte müssen wir uns im Verlauf erneut auf stürmische Böen bis ins Flachland einstellen. Auf den Hochlagen des Bayerwaldes drohen erneut orkanartige Windböen über 105 km/h aus westlicher Richtung. Hier noch ein kurzes Video vom heutigen Abend aus St. Englmar während orkanartigen Windes:



10.02.2020 / 13:45 Uhr: Aktuell gibt es in Ostbayern einen Mix aus dichten Wolken, etwas Sonne zwischendurch und immer wieder ziehen Regenschauer durch. Dazu weht der Wind aktuell am Nachmittag noch mit Böen zwischen 70 und 125 km/h aus westlicher Richtung. In Eggerszell aktuell am frühen Nachmittag Windböen bis 70 km/h, auf den umliegenden Bergen oberhalb 900-1000 m sind immer noch Orkanböen über 120 km/h dabei! Am Sommerberg (830 m) ca. 7 km östlich von Eggerszell aktuell Windböen bis 116 km/h! Auch der Nachmittag bleibt somit noch stürmisch in unserer Region!


10.02.2020 / 12:00 Uhr: Die heftigsten Böen sollten nun vorbei sein, trotz allem drohen Nachmittags besonders in Schauernähe weiterhin stürmische Böen bis in die Niederungen! Auf den Bergen weht der Wind weiterhin in Orkanstärke. Uns erreichen gerade Meldungen über abgedeckte Häuser im Bereich Passauer Land im südlichen Niederbayern. Bei Deggendorf wurde ein Dach einer Firma abgedeckt. In Saldenburg (Kreis Freyung-Grafenau) stürzte ein Baum auf einen Strommasten und seitdem herrscht in diesem Bereich Stromausfall. In der Oberpfalz wurden bei Amberg und im Kreis Neustadt an der Waldnaab die Dächer von zwei Scheunen abgedeckt. Das Orkantief "Sabine" war zwar glücklicherweise nicht flächendeckend stark, aber dafür ging es lokal dafür umso heftiger zur Sache mit Böen bis 155 km/h im Raum Passau! Dagegen gab es in Straubing nur eine maximale Böe von 85 km/h. Die Windböen waren somit ostbayernweit sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. Während einige Regionen glimpflich davon gekommen sind, gab es dafür in einigen Regionen größere Schäden.
Nachfolgend die heftigsten Windböen bis 12:00 Uhr:
Großer Arber: 161 km/h
Fürstenzell/Passau: 155 km/h
Sommerberg/Elisabethszell: 137 km/h
Mühldorf am Inn: 128 km/h
Zwiesel: 106 km/h
Eggerszell: 100 km/h
Regensburg: 100 km/h
Straubing: 85 km/h


10.02.2020 / 10:10 Uhr: Der stärkste Schub von Orkantief "Sabine" ist nun über Ostbayern hinweg gefegt, aber auch bis in den Nachmittag hinein muss weiterhin mit starkem bis stürmischem Westwind gerechnet werden. Auf den Bayerwaldbergen sind weiterhin Orkanböen über 120 km/h erwarten! Die stärkste Windböe wurde in Fürstenzell bei Passau (480 m NN) mit sage und schreibe 155 km/h gemessen, was scheren Orkan bedeutet und im Flachland nur sehr selten vorkommt! In Eggerszell wurde um 08:00 Uhr eine maximale Böe von 99,8 km/h verzeichnet, was Windstärke 10 auf der Beaufortskala entspricht. Auf den Hochlagen des Bayerwaldes fegt das Orkantief mit Windspitzen zwischen 120 und 170 km/h hinweg. Am Großen Arber aktuell maximale Windböen bis 170 km/h. Es sind verbreitet in unserer Region in Ostbayern Bäume entwurzelt worden, sogar Stromleitungen wurden einfach wie Streichhölzer umgeknickt, was zu Stromausfällen führt. Die Feuerwehren sind in einigen Regionen Ostbayerns im Dauereinsatz.


10.02.2020 / 08:55 Uhr: Seit 07:58 Uhr gibt es Stromausfall in und rund um Eggerszell, sodass aktuell leider keine Wetterdaten hochgeladen werden können. Sobald der Strom wieder da ist, sollte der Upload der Daten wieder funktionieren! Ich bitte um Verständnis.

10.02.2020 / 08:15 Uhr: Besonders in Hochlagen des Bayerwaldes gibt es aktuell orkanartige Windböen und in freien, exponierten Hochlagen weht der Wind oberhalb 800 m Höhe nun in voller Orkanstärke! Am Sommerberg bei Elisabethszell auf 830 m Höhe gab es gerade eben eine maximale Böe von 137 km/h aus südwestlicher Richtung, was vollen Orkan bedeutet. Am Großen Arber auf 1436 m Höhe aktuelle Windböen um 130 km/h. In tieferen Lagen verläuft der Sturm bisher glücklicherweise moderat mit Windböen um maximal 80 km/h (wie in Eggerszell oder in Straubing). Von Westen her formiert sich nun aber eine Front, welche man im Auge behalten muss.
 

10.02.2020 / 07:40 Uhr: Aktuell bereits im Warmsektorbereich des Orkantiefs maximale Windböen zwischen 80 und 115 km/h aus Südwest. Die höchsten Windspitzen werden aktuell in den Hochlagen des Bayerwaldes ab 700-800 m Höhe gemessen. Auf den Bayerwaldgipfeln wie Hirschenstein (1095 m) weht der Wind bereits in voller Orkanstärke mit über 120 km/h! Es ist erhöhte Vorsicht heute geboten. Der Aufenthalt im Freien bitte so gut es geht komplett vermieden werden. Die Kaltfront des Orkantiefs wird in den nächsten Minuten über Ostbayern hinweg ziehen bzw. liegt derzeit auf Höhe Regensburg. Was auch noch interessant ist: Während aktuell weit verbreitet die Temperaturen im Warmsektorbereich bei 9 bis 15 °C liegen, hält sich nur in windgeschützten Tallagen des südöstlichen Bayerwaldes im Kreis Freyung-Grafenau lokal noch die bodennahe Kaltluft mit dort aktuell noch teils um 0 °C ! Ich halte Sie weiter auf dem Laufendem.

9. Februar 2020

Aktuelle Details zu Orkantief "Sabine" für Ostbayern (Stand: 09.02.2020 / 21:00 Uhr)

Am morgigen Montag (10.02.2020) überquert Orkantief "Sabine" bereits ab den Morgenstunden unsere Region in Ostbayern mit verbreitet stürmischen Böen bis schweren Sturmböen bis in die Niederungen. Bei Durchzug der Kaltfront, welche uns am in den Morgenstunden/früher Vormittag überquert, ist die Gefahr von orkanartigen Windböen zwischen 100 und 120 km/h bis ins Flachland stark erhöht. Selbst Orkanböen über 120 km/h sind bis in die Täler nicht auszuschließen! Auf den Hochlagen Ostbayerns und besonders auf den Bayerwaldbergen drohen oberhalb 900-1000 m Höhe sogar schwere Orkanböen zwischen 130 und 160 km/h aus Südwest/West.
Das Problem ist, dass das Hauptsturmfeld exakt zum morgendlichen Berufsverkehr zwischen 6 und 10 Uhr vormittags durchzieht und somit viele auf dem Weg zur Arbeit sein werden. Es ist erhöhte Vorsicht vor herabfallenden Dachziegeln, herumfliegenden Gegenständen, umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen geboten! Wer das Haus Morgen ab den Morgenstunden bis zum Nachmittag nicht unbedingt verlassen muss, sollte zu Hause bleiben. Auf unnötige Autofahrten sollte unbedingt verzichtet werden! Der Aufenthalt in Waldgebieten bedeutet Lebensgefahr. Erst zum morgigen Abend hin lässt der Wind allmählich nach, aber es windet auch dann noch teils stark.

Aktuell weht auf den Hochlagen des Bayerwaldes bereits starker, teils stürmischer Süd-/Südwestwind mit Böen zwischen 60 und 90 km/h. Weiter unten in den tieferen Lagen ist es noch sehr ruhig. Im Verlauf der Nacht frischt der Wind aber auch in tieferen Lagen mehr und mehr auf. Ab den frühen Morgenstunden nähert sich dann das Sturmfeld an.

09.02.2020 - Nochmals ein sehr freundlicher, vorfrühlingshaft-milder Tag in Ostbayern, ab Morgen unbeständiger

Hallo liebe Besucher,

der heutige Sonntag brachte nochmals verbreitet ganztags strahlenden Sonnenschein. Besonders in tieferen Lagen gab es bereits zartes Vorfrühlings-Feeling. Die Höchstwerte erreichten dabei in Eggerszell auf 490 m Höhe 7,3 °C, in St. Englmar-Hinterwies wurden maximal 4,9 °C erreicht und auf 1021 m Höhe am Hauptkamm des Vorderen Bayerwaldes wurden es milde 5,8 °C. In sehr trockener Luft gab es jedoch in höheren Lagen nur wenig Tauwetter. Nur südseitig taute es in der Sonne stärker, sodass die Schneedecke bis auf 900 m Höhe hinauf südseitig nun durchbrochen ist. Ansonsten beginnt ab 750 m Höhe noch die geschlossene Schneedecke.

Unwetterwarnung vor Orkanböen bis ins Flachland am morgigen 10.02.2020 !
Es herrschte heute somit noch die Ruhe vor dem Sturm! Denn bereits im Verlauf der Nacht frischt der Südwestwind bis in tiefere Lagen immer stärker auf. In Hochlagen des Bayerwaldes gibt es bereits jetzt erste Sturmböen! Besonders ab der zweiten Nachthälfte und ab den Morgenstunden geht es nördlich der Donau bereits heftig zur Sache mit Sturmböen teils bis ins Flachland. Exakt zum Berufsverkehr Morgen früh zwischen 6 und 9 Uhr trifft uns das Sturmfeld von Orkantief "Sabine" mit voller Wucht. Morgen sind somit ab den Morgenstunden, Vormittags und bis in den Nachmittag hinein verbreitet stürmische Böen bis ins Flachland zu erwarten, während der Kaltfrontpassage sind vormittags sogar Orkanböen bis ins Flachland mit bis zu 120 km/h möglich und teils zu befürchten! Auf den Bayerwaldbergen drohen Morgen tagsüber oberhalb 900-1000 m Höhe teils schwere Orkanböen aus westlicher Richtung! Erst abends lässt der Sturm dann allmählich nach. Unnötige Autofahrten sollten dringend Morgen vermieden werden und der Aufenthalt in Wäldern bitte unterlassen werden!

Nachfolgend 3 top-aktuelle Bilder vom heutigen Abend, aufgenommen in Maibrunn bei St. Englmar auf 850 m Höhe. Dort liegen, nach dem leichten Tauwetter tagsüber, aktuell noch im Mittel 5 cm Schnee.

 Blick von Maibrunn (850 m) nach Südosten auf den Pröller (1049 m), Predigtstuhl (1024 m) und Knogl (1056 m) bei noch im Mittel 5 cm Schneehöhe heute Abend, 09.02.2020:

Südseitig ist die Schneedecke wie hier auf 840 m Höhe bereits leicht durchbrochen. Hier ist der Blick von Maibrunn nach Süden zu sehen mit Hirschenstein (1095 m) und Schopf (925 m) im Hintergrund:

Blick von Maibrunn (850 m) nach Südosten auf den Hauptkamm des Vorderen Bayerwaldes zwischen Pröller und Hirschenstein (1049 - 1095 m)

8. Februar 2020

08.02.2020 - Extremer Kontrast innerhalb weniger Kilometer im Vorderen Bayerwald

Der heutige Samstag, 08.02.2020 brachte vormittags einen markanten Kontrast zwischen neblig-trüben tieferen Lagen und strahlend-sonnigen Hochlagen. Während sich an der Wetterstation in Eggerszell vormittags der Hochnebel entlang der Höhenzüge aufgrund des Südwindes aufstaute und es teilweise sogar dicht neblig war, gab es im Bereich St. Englmar auf den Hochlagen des Vorderen Bayerwaldes bereits tief-blauen Himmel und Sonne-pur bei zarten Plusgraden. Im Eggerszeller Nebel baute sich vormittags vorübergehend das bekannte Mikroklima auf, welches sich markant von der Umgebung unterscheidete.
Jetzt ab den Mittagsstunden löst sich der Nebel und Hochnebel aber auch in den ungünstigsten Lagen auf und ein verbreitet sehr sonniger Nachmittag steht nun bei uns in Ostbayern und im Bayerwald an!

Nachfolgend 4 Bilder, welche den extremen Kontrast zwischen trüben tieferen Lagen und strahlend-sonnigen Hochlagen zeigen. Die Bilder wurden heute Vormittag in Eggerszell und in Maibrunn im Vorderen Bayerwald aufgenommen.


Bereits bei Sonnenaufgang baute sich das Mikroklima, welches für 5 Stunden aktiv war, im Bereich der tieferen und mittleren Lagen rund um Eggerszell auf mit aufstauendem Nebel/Hochnebel entlang der Südseiten der Höhenzüge. Hier im Bild ist die Wetterstation in Eggerszell mit Blick nach Nordwesten zu sehen. In der Bildmitte unten der Hellmann-Niederschlagsmesser:

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Gegen 11 Uhr war der Höhepunkt des Mikroklimas erreicht mit vorübergehend mäßig-starkem Nebel bis auf unter 500 m Höhe. Hier ist der Blick nach Südwesten über das Messfeld der Wetterstation Eggerszell zu sehen:
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhi6Us1ubsmbfu5XNA78YWDshwYvhrkOBmhBVA6BmoZYNjpkB-hUp-qbsklJ5xnjYQrz6Q92vbGole9RpzPepW4hfF92kPUuxotuU8fQeCD2yG332WVjvCuny-rsXI4ZK94g90f-1vJUzc/s1600/DSC_2853+Kopie.jpg

Zur gleichen Zeit gab es auf den umliegenden Hochlagen des Vorderen Bayerwaldes bei St. Englmar bereits strahlenden Sonnenschein und traumhaftes Winterwetter bei tief-blauem Himmel. Hier im Bild ist der Blick von Maibrunn (870 m) nach Südwesten auf die nebligen und frostigen Täler zu sehen:
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEg0co5zfALsPXNt4xrsqtxyOgMb7Yv5XvNuGczKTc3ITlPXojQ6fhlcW9DLhDIj_FGSmDt5j52RwZKlMsUBi3-NrJ_Zlbwu5hTDx4SpRlkJiyP71yhX0-gmjoQWT9xXHmk684PK8sgKiG4/s1600/DSC_2859+Kopie.jpg

Noch größer hätte der Kontrast heute Vormittag im Vorderen Bayerwald nicht sein können! Schönster Sonnenschein, tief-blauer Himmel und eine Schneedecke in Hochlagen des Bayerwaldes, dagegen trübes Nebelwetter in mittleren und tieferen Lagen:

*** Ich wünsche in diesem Sinne allen Besuchern ein sonniges, schönes und erholsames Wochenende! Ihr Stationsbetreiber Martin Bohmann ***